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DIE MISHA UND IHRE CHUMPIS

Die Misha ist der "Medizinbeutel" eines Paqos, sein tragbarer Altar.

Sie ist ein gekonnt gefaltetes Stoffbündel aus einer kunstvoll gewebten Decke, meist mit andinen Mustern, die allesamt eine Bedeutung in sich tragen. Sie beinhaltet die Khuyas, die die "Kraftobjekte" des Paqos sind und ihn mit leichter Energie "Sami" verbinden.

Die Misha ist die rituelle Darstellung eines heiligen Raumes durch eine Reihe von Stoffen oder Tüchern, Mestanas und Unkuñas genannt, die dazu dienen, auf symbolischer und ritueller Ebene eine Beziehung zwischen der physischen Welt und der energetischen Welt darzustellen. Es wird eine Dimension des persönlichen Universums des Paqos dargestellt, die ihn mit leichter Energie verbinden. Die Mischa wird seit Tausenden von Jahren in den Anden aus Alpakawolle hergestellt und wird durch das Weben der Quantenkarte der Kräfte des Universums und seiner Beziehung zum Menschen dargestellt. Die 3 Stoffe, aus denen es besteht, sollen die Schaffung eines eigenen Universums für den Träger steuern


Die 3 Stoffe, aus denen eine Mischa besteht:

Mestana

Außentuch „Stoff des Universums“

Es ist der Stoff mit den größten Maßen (ca. 50x60 cm) und besteht aus mehreren Streifen, die miteinander durchsetzt sind. Unter ihnen erkennen wir den Rand der Materie, den Rand der Antimaterie, den Rand der heiligen Symbolik und den Rand der die Vereinigung von komplexen geometrischen Gebilden, deren Vorbilder aus der Natur kommen.

Unkhuña Yanantin

1. Innentuch „Stoff der Dualität“

Es ist ein Stoff, der die komplementären Felder darstellt und gleichzeitig als Orakel in der Heilarbeit zur Durchführung der Divination verwendet wird.

Unkhuña Tawantin

2. Innentuch „Stoff der vier Felder“

Sie unterteilt die Dimensionen des Universums auf ritueller Ebene, sodass wir vier Quadranten Energie finden. Quadrant aus subtiler Energie, materieller Energie, bekannter Energie und unbekannter Energie.

Die persönliche Mischa

ist wie ein materielles Tagebuch des Lebens und der Reise als Paqo und als Mensch. Sie beinhaltet Khuyas, was so viel bedeutet wie Hingabe. Gemeint sind damit Kraftobjekte, in der andinen Tradition handelt es sich dabei vorzüglich um Steine, von denen jeder eine bestimmte Energie hat. Die Khuyas sind verbunden mit Energien von Lebensstationen eines Paqos, der Ahnen- oder Traditionslinie, eines  Ortes, von Menschen, Tieren, Plätzen, Bergen, Gewässern... alles, was für den Mishaträger eine besondere Bedeutung hat und ihn mit leichter Energie verbindet.


Misha eines Chumpi Paqos

Diese Misha beinhaltet Mullu Khuyas, das sind entweder 5 Khuyas mit ein bis fünf Spitzen, 7 Mullu Khuyas mit 1-7 Spitzen oder 12 Mullu Khuyas mit 1-12 Spitzen, alle kunstvoll verziert und mit verschiedenen Symbolen versehen. Solche Mullu Khuyas werden unter anderem für die Karpay "Ñawi Kichay und Chumpi Away" verwendet.


Heilmisha

diese besteht in bestimmten Traditionen aus 13 Khuyas (Steinen), von denen einer ein Linienstein ist, der dem Mishaträger von seinem Lehrer übergeben wird und ihn mit dessen Heiler- und Traditionslinie verbindet. Die weiteren 12 Steine werden über eine bestimmte Lehr- bzw. Initiationszeit "gesammelt", bzw. kommen zu dem Mishaträger und repräsentieren jeder für sich eine ganz bestimmte Energie, mit der der Paqo sich bei seinen Heilzeremonien verbindet.



Das mit der Mischa durchgeführte Ritual hilft uns, das chaotische Energiefeld zu ordnen, das oft mit den unbewussten Gedanken erzeugt wird.

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TROMMELBAU

Die Qualität meiner Arbeit als Trommelbauer ist die, dass ich eine Trommel in den meisten Fällen, auf direkten Kundenwunsch herstelle und dadurch jedes Stück ein Unikat ist, das auf seinen Besitzer abgestimmt ist.

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ZEREMONIE

Dein Herz soll im Einklang

mit den Herzen der Erde schlagen.

Du sollst fühlen,

dass Du ein Teil des Ganzen bist,

das Dich umgibt.


Gebet eines Schamanen

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INKA TRADITION

Die Inkas waren die Bewohner der Anden und waren sehr hoch entwickelt v.a. was ihre Spiritualität anbelangt. Diese ist sehr einfach und klar und kann von jedem Menschen gelebt und praktiziert werden, denn jeder Erdenbürger trägt den Inka-Samen in sich.



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